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| ©Sarah-Maria |
Im ehemaligen Turmpalast-Kino (Frankfurt a.M.) hatte am 18. Januar 1951 der Film „Die Sünderin“ Premiere. In dem Streifen war Hildegard Knef nackt zu sehen und als wenn das nicht schon genug wäre endete der Film auch noch mit dem Freitod der Titelheldin. Damals Grund genug, dass sich Scharen von Christen (aller Strömungen), Vertreter der konservativen Parteien und andere selbsternannte Retter der Moral auf die Straße bemühten. Es gab Boykott-Aufrufe seitens der Katholiken, in Regensburg verbot der CSU-Oberbürgermeister den Streifen und ließ Kinobesucher von der Polizei recht unsanft aus den Kinos drängen bzw. prügeln, Priester probten den bewaffneten Aufstand mit Stinkbomben und in Köln erließ Kardinal Frings gar einen Hirtenbrief gegen den Film. Doch das machte den Film natürlich erst recht zum Kassenschlager und er wurde zu einem der meistgesehenen Filme der deutschen Nachkriegszeit.
Tja, und wer sich den Film heute anschauen möchte, muss dafür nicht einmal mehr die Ab-18-Abteilung der Videothek aufsuchen - denn er ist ab 12 freigegeben. Die Zeiten ändern sich eben....
Quellen:
Kothenschulte, D.: Priester warfen Stinkbomben. In: Frakfurter Rundschau, (17.1.2011).
Was war das für eine heuchlerische Zeit damals........bis ca. 1977 musste ja auch der Ehe-Mann noch sein Einverständnis geben, wenn die Frau arbeiten wollte....das sagt so einiges über die Zeit damals aus. Mein Mann war zum Glück dieser Zeit um etliche Längen voraus.
AntwortenLöschenLiebe Grüße von Zaunwinde
Ja, da kann man wirklich nur froh sein, dass diese Zeiten vorbei sind!!
LöschenP.S.: Und Glückwunsch zu deinem Mann! :)
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