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| ©Sarah-Maria |
Zunächst wurden in der Regel aktuelle Ereignisse gezeigt wie z.B. die „Ankunft des deutschen Kaiserpaares in Jaffa“ oder der „Einzug in Jerusalem“ – und das wieder und wieder und wieder. Denn die Anschaffungskosten der Filmrollen waren nicht grad' billig. Daher liefen sie bis der Streifen völlig hinüber war.
Schon zwei Jahren nach Knopfs erster Filmvorführung kamen bereits einige Spielfilme auf den Markt:„Robinson Crusoe“ ließ z.B. die Kinokassen klingeln und konnte mit einer damals sensationellen Filmlänge von 625 Metern auftrumpfen (zum Vergleich die ersten drei gezeigten Filme hatten je eine Länge von etwa 25-30 Metern).
Knopf’s Lichtspielhaus platze bald aus allen Nähten. Die etwa 600 Plätze reichten bei weitem nicht aus und er kaufte schließlich zwei benachbarte Gebäude auf, um sein Kino auf 1100 Plätze zu vergrößern. Er integrierte zudem die allerneuste Film-Technik und eine moderne „Oelfeuerungs“-Heizung.
Den Zweiten Weltkrieg überstand das Kino weitgehend unbeschadet und so befinden sich dort noch heute einige Original-Elemente. Eberhard Knopf starb wahrscheinlich 1938. Die genauen Todesumstände sind unbekannt.
Quellen:
Film- und Fernsehmuseum Hamburg: Eberhart Knopf. http://www.filmmuseum-hamburg.de/knopf.html (abgerufen am 09. Juni 2011).

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