Nur wenige Meter entfernt der Neuen Nationalgalerie Berlin steht die Statue
des Droschken-Taxifahrers Gustav Hartmann. Er juckelte 1928, anlässlich
seines 69. Geburtstages, zusammen mit seinem Pferd Grasmus in 165 Tagen
nach Paris – und wieder zurück.
Natürlich geschah das Ganze nicht ohne Aufmerksamkeit zu erregen: von
Anbeginn war ein Exklusiv-Reporter des Ullstein-Verlags dabei und
Hundertausende jubelten ihm am Straßenrand zu. Von einigen wurde er gar
als Symbol für das nach dem Ersten Weltkrieg nicht gerade entspannte
deutsch-französische Verhältnis gefeiert. Doch vor allem lag in der
Aktion auch ein trotziger Protest gegen die immer schneller und lauter
werdende 4-Millionen-Stadt Berlin. Die Einwohnerzahl hatte sich im 19.
Jahrhundert verzehnfacht! Und die einst das Stadtbild prägenden
Droschken wurden nach und nach durch motorisierte Taxen ersetzt.
Quellen:
Bienert, M./Buchholz E. L.: Die Zwanziger Jahre in Berlin: ein Wegweiser durch die Stadt. Berlin: Berlin Story Verlag, 2006.

Schade, dass Pferdekutschen nicht mehr ohne Gefahr durch die Stadt fahren können. In Löbau lässt die Brauerei noch ein Pferdegespann durch die Stadt fahren, um Bier zu liefern, natürlich zu Werbezwecken, aber ich finde es sehr schön, dass sich der Brauereibesitzer noch so ein Gespann und Kutscher leistet. Gesehen habe ich es schon, aber leider nicht fotgrafieren können, vielleicht wird es noch einmal.
AntwortenLöschenliebe Grüße Ulrike
Hallo Sarah-Maria,
AntwortenLöschenüber den Eisernen Gustav gibt es auch Spielfilme mit Heinz Rühmann und Gustav Knuth - an die ich mich lebhaft erinnere. Was Ulrike geschrieben hat, gab es lange Zeit auch in Köln (Brauerei Sester Kölsch). Was aber auch in Köln in Mode gekommen ist, sind Rikschas. Es sind zwar keine Pferdekutschen, aber gerade am Beispiel von Fahrradfahrern werden alternative Verkehrskonzepte abseits vom Autoverkehr dringend benötigt.
Gruß Dieter
Hallo Sarah-Maria,
AntwortenLöschenüber den Eisernen Gustav gibt es auch Spielfilme mit Heinz Rühmann und Gustav Knuth - an die ich mich lebhaft erinnere. Was Ulrike geschrieben hat, gab es lange Zeit auch in Köln (Brauerei Sester Kölsch). Was aber auch in Köln in Mode gekommen ist, sind Rikschas. Es sind zwar keine Pferdekutschen, aber gerade am Beispiel von Fahrradfahrern werden alternative Verkehrskonzepte abseits vom Autoverkehr dringend benötigt.
Gruß Dieter
Hallo Sarah-Maria,
AntwortenLöschenüber den Eisernen Gustav gibt es auch Spielfilme mit Heinz Rühmann und Gustav Knuth - an die ich mich lebhaft erinnere. Was Ulrike geschrieben hat, gab es lange Zeit auch in Köln (Brauerei Sester Kölsch). Was aber auch in Köln in Mode gekommen ist, sind Rikschas. Es sind zwar keine Pferdekutschen, aber gerade am Beispiel von Fahrradfahrern werden alternative Verkehrskonzepte abseits vom Autoverkehr dringend benötigt.
Gruß Dieter
jetzt habe ich gerade nach dem Film gegoogelt - und einen Trailer dazu gefunden :-)
AntwortenLöschenhttp://www.kino.de/kinofilm/der-eiserne-gustav/19977
danke wieder für die Info Sarah-Maria
lieber Gruß von Heidi-Trollspecht
Unter dem Schein und Schleier der Wohltäterin….oder der Wohltätigkeitsvereine, nicht so hart und ganz so schrecklich, aber es funktioniert bis in die heutige Zeit…auch wenn “nur“ die Seelen leiden müssen.
AntwortenLöschenein interessanter Beitrag, liebe Sarah-Maria, es war mir nicht bekannt!
herzliche Grüße von Jasmin
@Neumi: ja, solche Brauerei-Wagen haben ich auch schon gesehen – hauptsächlich im Urlaub. Sieht schon sehr exotisch aus…. Kann man sich heute kaum noch vorstellen, dass Kutschen mal das Stadtbild geprägt haben….
AntwortenLöschen@Dieter & Heidi: den Film muss ich mir unbedingt mal besorgen. :) Danke auch für den Trailer…..
@Jasmin: Deine Spannung freut mich!
Und ich danke euch sehr für eure Kommentare…..