Einige von euch werden sie sicherlich kennen: Die große Granitschale im Lustgarten vor dem Alten Museum. Sie steht dort seit 1834 und wurde bei ihrer Enthüllung sogar als Weltwunder gefeiert. Denn über 100 Personen waren nötig, um den Steinblock nach Berlin zu bringen und ihn zu bearbeiten. Ursprünglich stammt er aus den Rauenschen Bergen bei Fürstenwalde und man erzählt sich über ihn, dass ein lautes Winseln zu hören war, als er herausgehauen wurde. Denn in ihm soll eine verwunschene Prinzessin stecken.
Einst soll in den Rauenschen Bergen anstelle der Markgrafensteine ein prächtiges Schloss gestanden haben. Dort lebte eine wunderschöne Prinzessin. Alle Geschöpfe, die sie sahen waren von ihrer Schönheit in den Bann gezogen. Auch die dort lebenden Riesen waren so sehr von ihr fasziniert, das sie keinem Jüngling erlaubten in die Nähe des Schlosses zu gelangen. Die Prinzessin wollte jedoch nichts von den Riesen wissen und wies sie immer wieder ab. Einen der Riesen versetzte das in solchen Zorn, dass er die Prinzessin zusammen mit ihrem Schloss in zwei große Granitblöcke verwandelte.
Seitjeher ist sie in dem Stein gefangen und nur in der Johannisnacht (24. Juni) kann sie von einem Jüngling, der zwei kopflose Vögel – einen schwarzen Kranich und einen gelben Specht – bei sich tragen muss, erlöst werden. Doch sie wartet jedes Jahr vergeblich.
Es heißt, dass sie beim ersten Vollmond nach der Johannisnacht von einem sanften Klingen begleitet aus dem Stein heraustritt, um für einen kurzen Augenblick ihr Schloss auf der Schale neu zu erbauen und in ihm zu tanzen. In jenen Stunden kann man einen wunderschönen Schimmer über der Schale sehen. ;)
Quellen:
Zuckschwerdt, R.: Berlin-Brandenburg. Mysteriöses, Geheimnisvolles, Sagenhaftes. München: Eulen Verlag, 1999.

Die alten Sagen sind schön und haben immer einen Bezug zu einer waren Geschichte, wenn e auchnur im übertragenen Sinne ist.
AntwortenLöschenVielen Danke für Deinen Besuch meines Tropfenfotos,
Liebe Grüße Ulrike
Oha, die arme Prinzessin.
AntwortenLöschenSchnief.
Dein Foto mit den Schuhen vorm Schloss ist super.
danke für die schöne Sonntagsgeschichte, die ich noch nicht kannte. Vielleicht liest ja jetzt auch der zukünftige Retter der Prinzessin die Geschichte ... ;-)
AntwortenLöschenauch das Foto mag ich wieder sehr.
Lieber Sonntagsgruß von Heidi-Trollspecht
Wie grausam, zwei kopflose Vögel... Arme Tiere! :)
AntwortenLöschenDanke für deinen Artikel, Sarah-Maria!
Ach wie schön, ich mag Sagen und Märchen. ♥lichst Zaunwinde
AntwortenLöschenHallo Sarah-Maria, eine tolle Geschichte um eine verwunschene Prinzessin. Lieben Dank auch für Deinen Besuch auf unserem Blog. Ich habe mich bei Dir auch umgesehen und es gefällt mir. Ich werde Dich jetzt öfter besuchen. Liebe Grüße Kerstin
AntwortenLöschenliebe Sarah Maria,
AntwortenLöschen...zu dem großen Findling, den Markgrafenstein las ich, er hatte ein Gewicht von ca 700 Tonnen. Schon Goethe und Theodor Fontane besuchten diese Steine im 19. Jahrhundert.
ja, die Legenden sind immer von einem besonderen Zauber, sehr schön…
liebe Grüße in den Abend von Jasmin
Sehr sehr hübsch :)
AntwortenLöschenLiebste Grüße Sijia's World ♥
So eine schöne Sage. :-) Ich glaube, es lohnt sich doch mal, nach Berlin zu kommen und sagenhaften Spuren zu folgen.
AntwortenLöschenGanz liebe Grüße
Ute
Hi :)
AntwortenLöschenAuf meinem Blog hast du in einem Kommentar so blümchen Schuhe toll fandest, und das sind jez nicht GENAU die selben aba ich weiß nicht du kannst ja mal hier vorbeigucken:
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Es ließt und schaut sich wunderbar auf deinen Blog und ich lasse mich überraschen von deinen nächsten Post.
AntwortenLöschenLiebe Grüße von Sylvia und Beagle-Tibi
hi nochmal,
AntwortenLöschenkein Problem ;)
oooh, was füe eine rührende geschichte - genau richtig für ein dornrös*chen :)
AntwortenLöschenich war noch nicht in berlin und kenne das schloss nicht, aber auf deinem foto sieht es wunderbar aus!
viele liebe dornrös*chengrüße aus der nähe der stadt mit dem berühmten dom...
Schöne Sage :)
AntwortenLöschen& danke
wunderbarer blog, wunderbare geschichte
AntwortenLöschen<3 katharina