Das Reglement „Wie es mit denen Sänfften in der
Churfürstlich-Brandenburgischen Residenz von 1. Januar anno 1688 an
gehalten werden soll“ war gewissermaßen die erste gesetzliche Berliner
Regelung öffentlicher Verkehrsmittel: es sollten immer je vier Sänften
beim „Churfürstlichen Schloß-Platz“, beim „Berlinischen Rathhause“ und
beim „Rathhause auf dem Friedrichwerder“ bereitstehen.
In dem Gesetz wurde auch die Bezahlung geregelt: ein ganzer Tag hat
den beiden Trägern 20 Groschen und eine Stunde 4 Groschen eingebracht.
Weiter hieß es: „Es müssen auch diese Träger vor denenjenigen Häusern,
wohin sie die Personen tragen werden, vor den Thüren nach jedes Belieben
abzuwarten, und sich nirgends verlaussen, noch weniger zum Spielen oder
Sauffen gehen, und wenn sie die Personen zurück zu tragen gedungen,
sind sie niemand anders inzwischen einzunehmen befugt.“
Quellen:
Weidlich, C.A.: Hugenotten-Sänfte. http://www.saenfte.info/reglement_text_de.html (abgerufen am 20. Mai 2011).
P.S.: Das Foto habe ich übrigens letztes Jahr in der Emeritage in Bayreuth gemacht. :)
Weidlich, C.A.: Hugenotten-Sänfte. http://www.saenfte.info/reglement_text_de.html (abgerufen am 20. Mai 2011).
P.S.: Das Foto habe ich übrigens letztes Jahr in der Emeritage in Bayreuth gemacht. :)

Schön so alte Geschichten und das Foto erst!
AntwortenLöschenLG Thuja
Was die Träger zur damaligen Zeit für 20 Groschen so bekommen konnten?
AntwortenLöschenEine interessante Geschichte allemal.
LG
smultron
Oh, ich nehm ein paar Meter Blumenbeet! Sofort und ohne Änderungen ;) Ja die Geschichte ist schön. Damals war man noch höflich zur Kundschaft.
AntwortenLöschenLiebe Grüße . Tabea
interessant wie lange es schon Taxis gibt. Und die Alkoholkontrollen gab es damals anscheinend auch schon :-)
AntwortenLöschenDanke wieder für die Info und das schöne Bild!
lieber Gruß von Heidi-Trollspecht
ein sehr intressanter Bericht zu dem schönen Foto!
AntwortenLöschenLieben Gruss Elke
Dank fuer deine tollen Info's was sehr schön !!!
AntwortenLöschenLG Sylvia
Tolle Info und sehr schönes Foto!!
AntwortenLöschenLG Mathilda
Ein wunderbar blumiges Taxi hast Du da eingefangen. Und ja, Taxi fahren war schon mal billiger...
AntwortenLöschenViele Grüße Synnöve
Liebe Sarah-Maria, ein tolles Taxi zeigst Du uns und vorallem so schön blumig dekoriert und mit einer Geschichte dazu, ich lese immer gerne bei Dir. Liebe Grüße Kerstin
AntwortenLöschenDie armen Sänftenträger, kann man sich das vorstellen, so einen dicken Politiker zu tragen?
AntwortenLöschenDer mit Blumen gepflanzte Hänger sieht sehr schön aus und ist eine gute Idee für einne öffentlichen Platz.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Ulrike
Schöne Info...und schönes Foto. ♥ Die alten Geschichten sind doch toll...
AntwortenLöschenIch wünsch dir ein ganz schönes Wochenende
LG
Ute
Du hast wirklich einen sehr schicken Blog!
AntwortenLöschenIch bin nun Leserin und würde mich auch echt über einen Besuch von dir freuen♥
Lin von
theswallowlove.blogspot.de
liebe sarah, du trägst ja wundervoll interessantes zusammen....daaaaanke...
AntwortenLöschenliebe sonntagsgrüssle....lass dich tragen...;-))
ruth..chen;-))
Tja, so geht das. Nicht saufen, gut, auch für die heutigen Taxifahrer...
AntwortenLöschenAuch heute müssen sie noch warten, ob sie den Gast wieder mitnehmen sollen.
Viel hat sich nicht geändert, nur die Bezahlung, grins.
Die Natur gibt immer ein schönes Motiv. Danke für Dein Kommentar. Du hast auch einen schönen Blog!
AntwortenLöschenLG Lesley